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Zac Posen ist nicht an Drogen interessiert

Mittwoch, 11. Juni 2014 / 15:47 Uhr

Designer Zac Posen (33) musste in seiner Jugend so viel Ritalin nehmen, dass ihn Drogen im späteren Leben nicht mehr interessierten.

Zac Posens frühere Probleme haben sich positiv auf sein Leben ausgewirkt.

In einem Interview mit der amerikanischen Modehistorikerin Valerie Steele im Zuge des gestrigen FIT's Couture Council Lunch räumte der Designer ein, dass ihn die akademische Welt nie sonderlich interessiert habe.

«Ich war nicht sehr gut in der Schule. Ich war stark legasthenisch und hatte ADHS. Ich war wie ein Meerschweinchen auf Ritalin, allerdings war das für mein späteres Leben gut. Drogen interessierten mich nicht sonderlich», erklärte er.

Erfolg dank Tom Ford

Es ist bekanntermassen nicht leicht, in der Design-Branche Fuss zu fassen, doch glücklicherweise hatte Posen einflussreiche Freunde, die ihm halfen. Ausserdem kam ihm sein scharfer Geschäftssinn zugute.

«Ich wäre nicht im Geschäft ohne Tom Ford. Er hat das Risiko auf sich genommen und mir einen Scheck ausgestellt und für meine zweite Modenschau bezahlt, ohne mich vorher zu treffen. Das war unsere erste Show mit echter PR», erinnerte sich Posen.

«Ich startete meine Firma mit den Ersparnissen, die ich beim Verkaufen von Limonade auf der Spring Street verdient hatte. So lernt man etwas über Profite und Gewinnspannen, Werbung, über alles.»

Berühmte Kundschaft

Seinen Designabschluss machte der Star am renommierten Central Saint Martin College in London und dank eines Praktikums im Metropolitan Museum of Art lernte er eine Reihe berühmter Designern kennen. Mittlerweile zählt er zu den gefragtesten Modeschöpfern der Branche und kann Promis wie Natalie Portman (33, 'Black Swan') und Cameron Diaz (41, 'Die Schadenfreundinnen') zu seinen Kundinnen zählen.

Als Jury-Mitglied der Design-Show 'Project Runway' steht er jetzt auch anderen Nachwuchstalenten mit seinen Ratschlägen und seinem Expertenwissen zur Seite. Obwohl er es bis ganz nach oben geschafft hat, räumte der Modemacher ein, dass er sein Verhalten in den Anfangsjahren bereue: «Ich könnte mich dafür erwürgen. Ich war einfach zu jung, zu aufdringlich und alles andere als bescheiden», gestand Zac Posen.
(awe/Cover Media)


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