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Karolina Kurkova: Posieren war ein Graus

Dienstag, 8. April 2014 / 21:35 Uhr

Als Karolina Kurkova (30) noch ein junges Nachwuchsmodel war, fiel ihr der Job gar nicht leicht und sie sich in ihrer Haut erst recht nicht wohl.

Karolina Kurkova.

Die 'Victoria's Secret-Schönheit ist heute als Catwalk-Queen bekannt und lief in der Vergangenheit auch schon auf den Laufstegen von Luxushäusern wie Chanel und Gucci. Dank ihrer erfolgreichen Karriere zählt sie heute zu den gefragtesten Topmodels der Welt. Als sie sich in einem Gespräch daran erinnerte, wie sie zu einem gefeierten Modestar wurde, sagte die in der Tschechoslowakei geborene Beauty, dass sie beim Posieren nicht immer so selbstsicher war. «Nun, ich bin seit 15 Jahren in der Branche - ich war 15, als ich anfing. Ich komme aus einer wirklich kleinen Stadt und als ich aufwuchs, fühlte ich mich vor einer Kamera niemals besonders wohl. Aber eines Tages stimmte ich zu, für ein paar Bilder zu posieren, die eine Freundin, die Fotografin werden wollte, machte. Sie schickte sie zu einer Agentur und sie riefen mich an und sagten mir, dass ich das Potential zum Model hätte», erklärte sie gegenüber dem 'Lucky'-Magazin.

Dann ging alles ganz schnell. «Sie schickten mich zur Mailänder Fashion Week, wo ich einen Besetzungschef namens Russell Marsh traf - er steckt hinter der Entdeckung vieler grosser Models. Er castete Models für die Prada-Show, stellte mich der (Designerin) Miuccia vor und boom - ich eröffnete mit 15 Jahren als komplett Unbekannte die Prada-Show.» Durch diesen Erfolg wurde ihr daraufhin der nächste Ritterschlag verliehen - sie landete auf dem 'Vogue'-Cover.

Kurkova glaubt, dass es für die heutigen Models anders ist, da Medien wie das Internet dafür sorgen können, sie bekannter zu machen. «Danach ging ich nach New York und traf einen Castingchef bei der 'Vogue', der mich Anna Wintour vorstellte. Man sieht, dass es damals anders war - man musste die einzelnen Menschen in der Branche persönlich treffen, bis man von der Modewelt wiedererkannt wurde. Man hatte keine sozialen Medien, um sich mit Menschen auf diese Art auszutauschen», fügte die Blondine hinzu. Das sei aber nicht immer nur positiv. «(Soziale Medien) haben Vor- und Nachteile. Jetzt muss man als Model nicht mal ein tolles Portfolio haben - man muss einfach einen tollen Twitter- oder Instagram-Account haben. Manchmal basiert der Erfolg aber nicht mal auf dem Schaffenswerk», bemängelte Karolina Kurkova, die auf eine beständige Karriere - ohne der Hilfe des Internets - blicken kann. 
(fest/Cover Media)


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