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Jourdan Dunn: Ich möchte mehr Farbe sehen

Dienstag, 6. Januar 2015 / 22:31 Uhr
aktualisiert: 22:48 Uhr

Jourdan Dunn (24) findet es schade, dass vergleichsweise wenig schwarze Models erfolgreich sind.

Jourdan Dunn.

Die Beauty ziert das Cover der aktuellen britischen Modebibel 'Vogue' - das ist das erste Mal seit zwölf Jahren, dass ein schwarzes Model auf dem Titelblatt der Zeitschrift erscheint. Damals gelang Naomi Campbell (44) der Coup. Der Britin liegt es sehr am Herzen, ihre Stimme dafür zu nutzen, den Mangel an Vielfältigkeit in der Mode-Branche anzuprangern. «Es ist schon schwer, Model zu sein, und dann noch ein dunkelhäutiges Model. Ich habe schon gehört, wie man sich darüber unterhielt, in einer Saison gar keine schwarzen Models gezeigt zu haben. Völlig gleichgültig. Es ist total verkorkst», seufzte sie gegenüber der 'Vogue'.

Die junge Grazie sprach weiter darüber, wie sie es immer noch nicht verstehen könne, von jemandem als Schönheitsideal betrachtet zu werden. «Ich fühle mich unwohl, wenn ich Kommentare lese wie 'Ich will wie du aussehen, ich wünschte, ich hätte deinen Körper'. Als ich aufwuchs, liebte ich mich selbst nicht und mochte nicht, was ich im Spiegel sah.» Jourdan war gross und schlaksig und passte nicht zum gängigen Schönheitsideal. «Kurven werden in der karibischen Kultur gefeiert, also fiel ich aus der Reihe. Meine Botschaft lautet [heute]: Seid glücklich und liebt euch selbst», forderte sie ihre Fans auf.

Die Schönheit ist dafür bekannt, die Laufstege dieser Welt für namhafte Labels wie Victoria's Secret, Burberry und Moschino entlang zu flanieren, allerdings mag sie nichts lieber, als zu Hause bei ihrem fünfjährigen Sohn Riley zu sein. Sie bekam ihr Kind schon mit 19 Jahren und wird heute noch von ihrer Mutter Dee unterstützt, wenn sie wieder mal für die Arbeit auf Reisen ist. «Ich liebe es, dass ich an dem einen Tag die eine Sache mache und ich dann wieder nach Hause in meine Realität fahre: Riley für die Schule fertig machen, mit ihm zu lesen, ihn in den Park zu bringen. Für manche in dieser Branche ist ihre Arbeit ihr Leben. Die anderen Mädchen verstanden am Anfang nicht, wieso ich nicht die ganze Zeit ausgehen wollte.» So musste sie viele Einladungen zwar ausschlagen, hatte allerdings den besten Grund dafür.

Dennoch fällt es der Schönheit nicht immer leicht, ihr Kind zu verlassen, wenn sie arbeiten geht. «(Riley und meine Mutter) stehen sich so nahe, dass ich am Anfang neidisch auf ihre Beziehung war», gab Jourdan Dunn zu. «Aber es funktioniert für mich. Man kann eine Balance finden, wenn man als Mama arbeiten geht, aber ich würde es ohne meine Mutter nicht schaffen. Sie ist diejenige, die es mir erlaubte, loszuziehen und diese Gelegenheit zu nutzen.»

 

(fest/Cover Media)


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