FASHION
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Futuristische Stickerei

Donnerstag, 22. September 2011 / 09:32 Uhr

Designer David Koma präsentierte seine «feminine, futuristische» Kollektion für Frühjahr/Sommer 2012 auf der Londoner Fashion Week.

Farbakzente wurden in der Kollektion von David Koma in pink, türkis und gelb gesetzt.

David Koma zeigte seine neueste Kollektion auf der Londoner Fashion Week. Der gebürtige Georgier ist bekannt für seine schönen Verzierungen und seinen cleveren Einsatz von Mustern, was er auch seinen aktuellen Entwürfen beweist. Viele Teile beeindruckten mit dreidimensionaler Stickerei, auf die Koma besonders stolz war.

Der Designer hat den Look zusammen mit Sarah Angold entwickelt und ist selbst begeistert von dem Resultat. «Es ist architektonsich und leicht zugleich», erklärte er gegenüber der britischen Ausgabe der 'Elle'. «Ich wollte eine Mischung aus femininem, futuristischem und Ethno-Effekt.»

Ethno-Muster

Stickerei ist eigentlich nicht das richtige Wort für das, was da auf dem Laufsteg zu sehen war. Perfekt massgeschneiderte Kleider, die bis zum Knie gingen, waren mit Plexiglas-Scherben besetzt. Das Material war an Rumpf und Hüften befestigt und reflektierte das Licht auf spektakuläre Weise. Die in Quadrate, Rechtecke und andere Formen geschnittenen Scherben waren zu einer Art Ethno-Muster arrangiert, wodurch auf einen der wichtigsten Mode-Trends angespielt wurde.

Wem ein ganzes Plexiglas-Kleid zu heftig war, der konnte sich sicher für die Rockversion begeistern, die aus schwarzem Stoff mit silbernen Plexiglas-Applikationen bestand. Zusammen mit einem zweifarbigen, gelben Top und einem gelben Besatz am Rock war das einer der erfolgreichsten Looks der Show. Diese Entwürfe waren jedoch erst am Ende der Schau dran.

Die Schau begann mit einfachen weissen Kleidern, wobei jedes Teil im Vergleich zum vorigen um ein interessantes Detail reicher war. Knielange weisse Kleider hatten Schösse und umwerfende tiefe Dekolletés, die Hosen mit ausgeschnittenen Mustern waren mit netzbedeckten V-Ausschnitt-Tops kombiniert. Farbakzente wurden in dieser glänzenden Kollektion in pink, türkis und gelb gesetzt.

«Ich denke immer an eine Frau, die in ihrem Leben glücklich ist, selbstbewusst, jemand, der weiss, dass alles bestens wird», erklärte Koma sein Konzept.

Kollektion von Amanda Wakeley

Eine weitere Show, die mit Spannung erwartet wurde, war die Präsentation von Amanda Wakeley. Fliessende, aber kurze Kleider waren hier ebenso zu sehen wie ein knielanges Cocoon-Gewand, das mit einem Reissverschluss geschlossen wurde und aus einem seidigen Stoff gemacht war, der über den Laufsteg flatterte. Ein weiterer Hit war ein nachtblaues, langes Wickelgewand, das sich um das Model schlang, als sie den Catwalk hinunter schritt. Mehr Struktur wiesen ein schwarzes Kleid mit ellenbogenlangen Ärmeln und betonten Schultern sowie eine blaue Weste mit schwarzem Gürtel und knöchellangen Hosen auf.

Wie bei Koma spielte Weiss eine ebenso grosse Rolle wie Farben. Wunderschön fliessende, rot-weiss gestreifte Gewänder beeindruckten mit weiten Ärmeln, die sich beim laufen hinter den Models blähten. Orange, Gelb und Blau waren ebenfalls auf dem Laufsteg zu sehen.

(nat/Cover Media)


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