FASHION
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Armani 2003 trotz Mode-Krise mit mehr Umsatz und Gewinn

Dienstag, 13. April 2004 / 16:21 Uhr

Mailand - Während die meisten Luxus-Modekonzerne der Welt in der Krise stecken, hat Stardesigner Giorgio Armani für das vergangene Jahr einen überraschend guten Abschluss vorgelegt.

Die Kleidung war auch 2003 derjenige Sektor mit den grössten Gewinnen.

Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 134 Mio. Euro (rund 208 Mio. Franken), wie das Mailänder Modehaus mitteilte. Der Umsatz nahm um 3 Prozent auf rund 1,25 Mrd. Euro zu.

Weil sich das Unternehmen nicht nur auf Kleidung spezialisiert habe, sondern auch Lederwaren, Schmuck, Brillen, Möbel und Wohnaccessoires vermarkte, sei in den vergangenen zehn Jahren ein konstantes Umsatzwachstum verzeichnet worden. Dies sagte Finanzdirektor Paolo Fontanello.

Zwar sei die Kleidung nach wie vor derjenige Sektor mit den grössten Gewinnen, doch 2003 habe auch das Geschäft mit Uhren und Schmuck einen Zuwachs von 18 Prozent verbucht, erklärte Armani.

Der Modemacher kündigte an, dass zeitgleich zum bereits geplanten Armani-Luxushotel in Dubai ein Hotel in Mailand gebaut werde. Bis 2007 will Armani weltweit zehn Luxushotels und vier Ferienanlagen einweihen. Dafür sollen über eine Milliarde Euro investiert werden.

(bert/sda)